Ausstellung 8.5. - 4.7.2026

Andreas Bräunsdorf - Malerei, Angelika Becher - Graphitzeichnungen, Sylvia Fenk - Siebdrucke, Radierungen

Vorderseite Scharfenberger Wege

8.5., 19.30 Uhr Vernissage

Laudatio: Katharina Arlt, Musik: Max Wutzler (Gitarre), Thomas Schönfeld (Trompete), Gero Dumrath (Schlagzeug)

23.5., 10.00 -18.00 Uhr „Kunst offen in Sachsen“

30.5., 18.00 – 22.00 Uhr „Lange Nacht der Kultur“

ab 19.00 Uhr Musik mit „Streuner“ - Ralf Roßmann singt Oldies und Lieder mit seiner one man band

5.6., 19.30 Uhr Verwehte Geschichte - Vergessene Romantik - berührende Texte

Der „Scharfenberger Kreis“ und die Geselligkeit der Künstler.

Vortrag mit Lesung von Dr. Justus H. Ulbricht (Historiker aus Dresden); musikalisch begleitet an der Laute von Stefan Maaß (Batzdorf)

Schloß Scharfenberg Kopie  Andreas Bräunsdorf, Öl auf Leinwand

Motto: „Ich freue mich sehr Dich zu sehen und manches mit Dir zu besprechen“

Die Romantik um 1800 als europäische Bewegung hat viele Gesichter. Die meisten unserer Zeitgenossen assoziieren mit „Romantik“ zumeist Gefühle wie Liebe und Sehnsucht, idyllische Landschaften, Wälder und Auen, Schlösser und Gärten. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn jene Jahre nach der Französischen Revolution und den deutschen „Befreiungskriegen“ waren Zeiten des radikalen Umbruchs in ästhetischer, religiöser und politischer Hinsicht. Und nur wissenschaftliche SpezialistInnen oder sächsische HeimatforscherInnen verbinden mit der Romantik Orte wie Siebeneichen, Scharfenberg und Batzdorf mit ihren Schlössern.

Der Vortrag könnte zeigen, dass die Texte und Ideen jener Jahre alles andere als „von gestern“ sind. Darüber aber wäre nach Lesung und Musik noch genauer zu sprechen.

 Zum Referenten: Justus H. Ulbricht, Dr. phil., *1954 in Coburg.

 Studium der Geschichte, Germanistik und Allg. Pädagogik in Tübingen (Staatsexamen Lehramt 1979). Ab 1981 in Köln, ab 1984 Freier Wiss./Hausmann in Rotenburg (Wümme) bei Bremen. 1995–2009 Mitarbeiter der Klassik Stiftung Weimar.

Umzug nach Dresden 2009; 2010 bis 2012 Universität Magdeburg/Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte. 2014/2016 Freier Mitarbeiter der Sächs. Landeszentrale für politische Bildung. - Von August 2016 bis Dezember 2020 Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsvereins, Redakteur der “Dresdner Hefte”. Seit 1/2021 wieder freiberuflich tätig.

 Forschungsschwerpunkte: Kultur und Politik im deutschen Bildungsbürgertum (1800 bis 1950); neue Religiosität im 19. und 20. Jahrhundert, Denkmalsgeschichte und Erinnerungskultur, “Heimat” und “Identität”, Klassik-Rezeption, Dresdner und Weimarer Kulturgeschichte 19./20. Jhdt.

 Aktivitäten: Publizistische Tätigkeit, Herausgeberschaft, Organisation von Tagungen, Moderation von Podien und Debatten, erinnerungspolitisches Engagement, politische Bildung.